• "... Er spielt mit existenzieller Dringlichkeit“

    Stuttgarter Nachrichten

    Vita

    Daniel Müller-Schott, Cello

    Co-Artistic Director
    Vevey Spring Classic Festival 2022

    OPUS KLASSIK 2020

    in der Kategorie „Solistische Einspielung Instrument“ #CelloUnlimited

    “… the magnetic young German cellist Daniel Müller-Schott administered a dose of adrenaline … “ New York Times

    Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert und als Brückenbauer zwischen Musik und Bildender Kunst. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“.

    Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern; u.a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Bayerischen Staatsorchester, bei den Münchner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen und Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, beim Oslo Philharmonic, beim London Symphony und Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest, Spanish National Orchestra, sowie in Australien mit dem Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra (NSO) und Seoul Philharmonic Orchestra.

    Am Pult stehen herausragende Dirigenten wie Marc Albrecht, Karina Canellakis, Thomas Dausgaard, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Neeme Järvi, Fabio Luisi, Cristian Măcelaru, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Michael Sanderling, Krzysztof Urbański und Simone Young. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Lorin Maazel und Sir André Previn.

    Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte vom Barock bis zur Moderne hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit den Komponisten unserer Zeit.

    Sir André Previn und Peter Ruzicka haben dem Cellisten Cellokonzerte gewidmet, die unter der Leitung der Komponisten mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt wurden. Sebastian Curriers „Ghost Trio“ brachte Daniel Müller-Schott mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der New Yorker Carnegie Hall zur Uraufführung. Sowohl der in den USA geborene Sebastian Currier als auch Olli Mustonen haben für Daniel Müller-Schott eine Cellosonate komponiert. Zum Beethoven-Jahr 2020 hat Daniel Müller-Schott mit Anne-Sophie Mutter & Friends Jörg Widmanns „Studie über Beethoven“ (6. Streichquartett) in Tokio uraufgeführt. Die bedingt durch den Corona Virus ausgefallene Europatournee mit Widmanns neuem Werk wird im Herbst 2022 nachgeholt.

    Zum Saisonstart 21/22 gastiert Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Filarmonica della Scala und Andrés Orozco-Estrada beim George Enescu Festival und beim Dvořák Festival Prag/ Eröffnungskonzert mit TV-Liveübertragung. Im Frühjahr 2022 kommt es zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Andrés Orozco-Estrada, diesmal beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In die USA ist der Cellist zu einer Konzertserie beim Dallas Symphony Orchestra unter Marc Albrecht eingeladen. Zwei Tourneen stehen in Daniel Müller-Schotts Konzertkalender: nach Asien mit Bachs Solosuiten / Seoul und mit Tschaikowskis Rokoko Variationen mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo / Vasily Petrenko sowie im nächsten Frühsommer nach Australien mit dem West Australian Symphony Orchestra / Asher Fisch und dem Melbourne Symphony Orchestra / Fabien Gabel. Weitere Konzerte sind geplant mit dem Copenhagen Philharmonic / Toshiyuki Kamioka, mit dem Turku Philharmonic Orchestra / Olli Mustonen, mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester / Sebastian Weigle, mit dem Orchester Komische Oper Berlin / Axel Kober sowie mit dem Budapest Festival Orchestra / Michel Tabachnik. Eine Kammerkonzerttour führt ihn zusammen mit Emmanuel Tjeknavorian und Anna Vinnitskaya durch Europa. Als Co-Artistic Director ist Daniel Müller-Schott beim Vevey Spring Classic Festival 2022 zusammen mit seinen musikalischen Freunden Janine Jansen, Francesco Piemontesi, Nils Mönkemeyer und Cameristi della Scala unter Wilson Hermanto zu erleben.

    Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig ein, u.a. die Londoner Proms, die Schubertiade, Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, der Heidelberger Frühling und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, wo der Cellist 2019 die Künstlerische Leitung des Festspielfrühlings auf Rügen übernommen hat; in den USA Festivals in Tanglewood, Ravinia, Bravo!Vail und Hollywood Bowl in Los Angeles.

    Bei seinen Kammermusikkonzerten arbeitet Daniel Müller-Schott u.a. zusammen mit Nicholas Angelich, Kit Armstrong, Renaud Capuçon, Xavier de Maistre, Julia Fischer, Daniel Hope, Igor Levit, Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride, Emmanuel Tjeknavorian, Simon Trpčeski und mit dem Ebene Quartett.

    Für das Projekt „Rhapsody in School“ engagiert sich Daniel Müller-Schott seit vielen Jahren. Regelmäßig lehrt er in Meisterkursen und engagiert sich für junge Musiker in Europa, den USA, Asien und Australien.

    Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Oeuvre Johann Sebastian Bachs steht für Daniel Müller-Schott immer wieder im Zentrum seiner Arbeit. Für seine erste CD-Einspielung in Bachs Jubiläumsjahr 2000 wählte er die Sechs Suiten für Cello Solo.

    Daniel Müller-Schott hat in seiner über fünfundzwanzigjährigen Karriere eine umfangreiche Diskographie vorgelegt bei den Labels ORFEO, Deutsche Grammophon, Hyperion, Pentatone und Warner. Sie umfasst u.a. Kompositionen von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Haydn, Schumann, Mendelssohn, Prokofieff, Schubert, Khachaturian, Schostakowitsch, Strauss, Elgar, Walton, Britten, Dvořák und Tschaikowsky.

    Von Publikum und Presse wurden seine Einspielungen enthusiastisch aufgenom¬men und mit diversen Auszeichnungen bedacht, wie dem Diapason d’Or, Gramophone Editor’s Choice, Strad Selection sowie „CD of the month“ beim BBC Music Magazine. Für seine Aufnahmen der Cellokonzerte von Elgar und Walton mit Oslo Philharmonic und Sir André Previn, sowie für seine CD mit Schostakowitsch’ Cello-Konzerten, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Yakov Kreizberg, erhielt er den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. In Frankreich wurden die „Solo Suites“ von Benjamin Britten mit dem Diapason d’or und „Dvořák The Cello Works“ mit dem „Choc de Classica“ ausgezeichnet. Für „Duo Sessions“ erhielt Daniel Müller-Schott und Julia Fischer den International Classical Music Award (ICMA) 2017. Zum Beethoven Jahr 2020 hat Daniel Müller-Schott als Teil einer umfangreichen Beethoven-Jubiläums-Box Kammermusik der letzten musikalischen Gedanken Beethovens bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Im Herbst diesen Jahres erscheint beim Label ORFEO seine neue CD „Four Visions of France“. Die französischen Cellokonzerte von Saint-Saëns, Fauré, Honegger und Lalo hat der Cellist hier eingespielt gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Alexandre Bloch.

    Bei nationalen und internationalen Rundfunkanstalten sowie auf TV-Sendern ARD, ZDF, ARTE, „DAS! auf dem Roten Sofa“ und 3Sat ist Daniel Müller-Schott regelmäßig als Solist in Konzertmitschnitten und als Interviewgast eingeladen. Im Sommer 2020 war der Cellist in zwei Episoden bei HOPE@HOME - ON TOUR! zu erleben: auf der Elmauer Alm, die zum Outdoor-Konzertsaal wurde und in Schloss Elmau mit Thomas Hampson, Julia Okruashvili und Daniel Hope. In weltweit ausgestrahlten Live-Streams war Daniel Müller-Schott während der Corona Pandemie u.a. gemeinsam zu erleben mit Julia Fischer mit dem Brahms Doppelkonzert im Jubiläumskonzert „75 Jahre NDR Elbphilharmonie Orchester“ unter Alan Gilbert sowie beim Jubiläum der UNO mit dem L‘Orchestre de la Suisse Romande unter Domingo Hindoyan.

    Daniel Müller-Schott, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u.a. den Aida Stucki Preis sowie ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann Daniel Müller-Schott 1992 den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker in Moskau.

    Zur historischen Feier am Tag der Deutschen Einheit 2018 und in Memoriam an seinen verstorbenen Lehrer Mstislaw Rostropowitsch spielte Daniel Müller-Schott vor etwa 500.000 Zuhörern am Brandenburger Tor in Berlin Musik von Johann Sebastian Bach.

    Neben der Musik hat Daniel Müller-Schott für die Bildende Kunst, insbesondere für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts, eine große Affinität entwickelt. Auf seinen Reisen plant er Museumsbesuche, um die großen Meister im Original zu sehen. Immer wieder nimmt der Cellist selbst an Kunstprojekten teil, wie z.B. beim „Street Art“ Projekt in München, Berlin (ARTE), Melbourne 2016 und als Künstlerischer Leiter des Festspielfrühlings Rügen 2019. Aus aktuellem Anlass wirkte Daniel Müller-Schott bei "FOR FREE*" mit, ein vom Künstler Daniel Man kuratiertes Ausstellungsprojekt in der Münchner Galerie Binder.

    Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

     

    August 2021