• "... Er spielt mit existenzieller Dringlichkeit“

    Stuttgarter Nachrichten

    Vita

    Daniel Müller-Schott, Cello

    Co-Artistic Director
    Vevey Spring Classic Festival 2023

    OPUS KLASSIK 2020

    in der Kategorie „Solistische Einspielung Instrument“ #CelloUnlimited

    “… the magnetic young German cellist Daniel Müller-Schott administered a dose of adrenaline … “ New York Times

    Daniel Müller-Schott zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert und als Brückenbauer zwischen Musik, Literatur und Bildender Kunst. Die New York Times würdigt seine „intensive Expressivität“ und beschreibt ihn als „einen furchtlosen Spieler mit überragender Technik“.

    Daniel Müller-Schott gastiert bei international bedeutenden Orchestern; u.a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Los Angeles; in Europa bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Bayerischen Staatsorchester, bei den Münchner Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Kopenhagen und Paris, beim Tonhalle-Orchester Zürich und Oslo Philharmonic, beim London Symphony und Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Nederlands Philharmonisch Orkest und Spanish National Orchestra, sowie in Australien beim Sydney und Melbourne Symphony Orchestra, in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra und Seoul Philharmonic Orchestra.

    Am Pult stehen herausragende Dirigenten wie Marc Albrecht, Karina Canellakis, Thomas Dausgaard, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Neeme Järvi, Fabio Luisi, Cristian Măcelaru, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Michael Sanderling, Dalia Stasevska, Krzysztof Urbański und Simone Young. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Lorin Maazel und Sir André Previn.

    Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte vom Barock bis zur Moderne hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit den Komponisten unserer Zeit.

    Sir André Previn und Peter Ruzicka haben dem Cellisten Cellokonzerte gewidmet, die unter der Leitung der Komponisten mit dem Gewandhausorchester Leipzig und der Kammerphilharmonie Bremen uraufgeführt wurden. Sebastian Curriers „Ghost Trio“ brachte Daniel Müller-Schott mit Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis in der New Yorker Carnegie Hall zur Uraufführung. Sowohl der in den USA geborene Sebastian Currier als auch Olli Mustonen haben für Daniel Müller-Schott eine Cellosonate komponiert. Zum Beethoven-Jahr 2020 hat Daniel Müller-Schott mit Anne-Sophie Mutter & Friends Jörg Widmanns „Studie über Beethoven“ (6. Streichquartett) in Tokio uraufgeführt. Die bedingt durch den Corona Virus ausgefallene Europatournee mit Widmanns neuem Werk wird im Herbst 2022 nachgeholt.

    Uraufführung

    Im Januar 2023 wird Daniel Müller-Schott ein weiteres ihm gewidmetes Cellokonzert von George Alexander Albrecht uraufführen, gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Marc Albrecht.

    Verbindungen zu schaffen zwischen Musik, Bildender Kunst und Literatur ist Daniel Müller-Schott künstlerisches Credo. Der Cellist hat eine große Affinität für die Bildende Kunst, insbesondere für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts entwickelt. Auf seinen Reisen plant er Museumsbesuche, um die großen Meister im Original zu sehen. Immer wieder nimmt der Cellist selbst an Kunstprojekten teil, wie z.B. beim „Street Art“ Projekt in München, Berlin (ARTE), Melbourne 2016 und als Künstlerischer Leiter des Festspielfrühlings Rügen. 2020 Daniel Müller-Schott bei einem vom Künstler Daniel Man kuratierten Ausstellungsprojekt in der Münchner Galerie Binder mit.

    Saison 2022/ 23

    Daniel Müller-Schott feiert sein 20jähriges Bühnenjubiläum im Herbst gemeinsam mit Julia Fischer in Bamberg, wo die Karriere der beiden Ausnahmekünstler begann: mit den Bamberger Symphonikern und dem Brahms Doppelkonzert. Mit gleichem Programm gastieren beide Musiker auch bei der „Langen Beethoven Nacht“ im Bonner Opernhaus. Weitere Highlights sind die beiden Konzerte zum Jahreswechsel mit dem Konzerthausorchester in Berlin unter Alexander Shelley. Im Herbst wird Daniel Müller-Schott erneut in Australien gastieren und Dvořáks Cellokonzert mit dem Sydney Symphony Orchestra aufführen. Weitere Konzerte sind geplant mit dem Copenhagen Philharmonic / Thomas Dausgaard, in Münchens Isarphilharmonie mit dem Royal Philharmonic Orchestra / Vasily Petrenko, Asturias Symphony Orchestra / Ari Rasilainen, mit dem Zürcher Kammerorchester und mit Taiwan Philharmonic(NSO)/ Jun Märkl. Das Leoš Janáček International Music Festival hat Daniel Müller-Schott zu einer Konzertserie mit Orchesterkonzerten, Rezitals und einem Meisterkurs eingeladen. Lalos Cellokonzert führt Daniel Müller-Schott in dessen Jubiläumsjahr mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester / Jukka-Pekka Saraste auf. Trio Tourneen führen Daniel Müller-Schott durch Europa zusammen mit Emmanuel Tjeknavorian und Anna Vinnitskaya sowie mit Eldbjørg Hemsing und Martin Stadtfeld. Das 2. Vevey Spring Classic Festival findet 2023.

    Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig ein, u.a. die Londoner Proms, die Schubertiade, George Enescu Festival, Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, der Heidelberger Frühling und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, wo der Cellist nicht nur erster Preisträger war, sondern 2008 auch Artist in Residence und 2019 die Künstlerische Leitung des Festspielfrühlings auf Rügen übernommen hatte; in den USA Festivals in Tanglewood, Ravinia, Bravo!Vail und Hollywood Bowl in Los Angeles.

    Bei seinen Kammermusikkonzerten arbeitet Daniel Müller-Schott u.a. zusammen mit Kit Armstrong, Renaud Capuçon, Julia Fischer, Daniel Hope, Igor Levit, Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride, Emmanuel Tjeknavorian, Simon Trpčeski und mit dem Aris Quartett.

    Für das Projekt „Rhapsody in School“ engagiert sich Daniel Müller-Schott seit vielen Jahren. Regelmäßig lehrt er in Meisterkursen und engagiert sich für junge Musiker in Europa, den USA, Asien und Australien.

    Diskographie

    Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Oeuvre Johann Sebastian Bachs steht für Daniel Müller-Schott immer wieder im Zentrum seiner Arbeit. Für seine erste CD-Einspielung in Bachs Jubiläumsjahr 2000 wählte er die Sechs Suiten für Cello Solo.

    Daniel Müller-Schott hat in seiner über fünfundzwanzigjährigen Karriere eine umfangreiche Diskographie vorgelegt bei den Labels ORFEO, Deutsche Grammophon, Hyperion, Pentatone und Warner. Sie umfasst u.a. Kompositionen von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Haydn, Schumann, Mendelssohn, Prokofieff, Schubert, Khachaturian, Schostakowitsch, Strauss, Elgar, Walton, Britten, Dvořák, Lalo, Honegger, Saint-Saëns und Tschaikowsky.

    Von Publikum und Presse wurden seine Einspielungen enthusiastisch aufgenom­men und mit diversen Auszeichnungen bedacht, wie dem Diapason d’Or, Gramophone Editor’s Choice, Strad Selection sowie „CD of the month“ beim BBC Music Magazine. Für seine Aufnahmen der Cellokonzerte von Elgar und Walton mit Oslo Philharmonic und Sir André Previn, sowie für seine CD mit Schostakowitsch’ Cello-Konzerten, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Yakov Kreizberg, erhielt er den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. In Frankreich wurden die „Solo Suites“ von Benjamin Britten mit dem Diapason d’or und „Dvořák The Cello Works“ mit dem „Choc de Classica“ ausgezeichnet. Für „Duo Sessions“ erhielt Daniel Müller-Schott und Julia Fischer den International Classical Music Award (ICMA) 2017. Zum Beethoven Jahr 2020 hat Daniel Müller-Schott als Teil einer umfangreichen Beethoven-Jubiläums-Box Kammermusik der letzten musikalischen Gedanken Beethovens bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.

    CD-Neuerscheinung

    Im Herbst dieses Jahres veröffentlicht Daniel Müller-Schott beim Münchner Label ORFEO seine neue Kammermusik CD mit einem seiner langjährigen Klavierpartner Herbert Schuch: Edvard Grieg Music for Cello – Cello Sonata | Transcriptions of Violin Sonata No. 3 and Songs.

    Bei nationalen und internationalen Rundfunkanstalten sowie auf TV-Sendern ARD, ZDF, ARTE und 3Sat ist Daniel Müller-Schott regelmäßig als Solist in Konzertmitschnitten und als Interviewgast eingeladen. In weltweit ausgestrahlten Live-Streams war Daniel Müller-Schott während der Corona Pandemie u.a. gemeinsam zu erleben mit Julia Fischer mit dem Brahms Doppelkonzert im Jubiläumskonzert „75 Jahre NDR Elbphilharmonie Orchester“ unter Alan Gilbert sowie beim Jubiläum der UNO mit dem L‘Orchestre de la Suisse Romande unter Domingo Hindoyan. Aktuell wurde bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern Elgars Cellokonzert mit BBC Symphony Orchestra / Dalia Stasevska live auf ARTE Concert übertragen.

    Daniel Müller-Schott, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u.a. den Aida Stucki Preis sowie ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann Daniel Müller-Schott 1992 den Ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker in Moskau.

    Zur historischen Feier am Tag der Deutschen Einheit 2018 und in Memoriam an seinen verstorbenen Lehrer Mstislaw Rostropowitsch spielte Daniel Müller-Schott vor etwa 500.000 Zuhörern am Brandenburger Tor in Berlin Musik von Johann Sebastian Bach.

    Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

    August 2023